Informationen zum Beruf

Das Wichtigste in Kürze

Köchinnen und Köche kochen kalte und warme Gerichte für Gäste in Restaurants, Hotels oder Spitälern, zum Beispiel Salate, Vorspeisen, Saucen, Fleisch, Fisch und Desserts. Die Berufsleute bestellen Lebensmittel, prüfen die Qualität und lagern sie. Dabei beachten sie die Hygienevorschriften. Sie stellen auch Speisekarten zusammen und präsentieren und garnieren Gerichte.

Dauer

  • Lehre in einem Jahresbetrieb: 1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule
  • Lehre in einem Saisonbetrieb: Blockunterricht in interkantonalen Fachklassen

Berufliche Grundlagen erlernen, vertiefen und üben, 20 Tage während 3 Jahren.

Anforderungen

Vorbildung

Anforderungen

  • Freude am Umgang mit Lebensmitteln und am Kochen
  • Fähigkeit zur Koordination von Arbeitsabläufen
  • Kreativität und Experimentierfreude
  • geschickte Hände
  • ausgeprägtes Hygienebewusstsein
  • guter Geruchs- und Geschmackssinn
  • robuste Gesundheit (Arbeit vorwiegend im Stehen)
  • Belastbarkeit in hektischen Situationen
Arbeitsort

Köchinnen und Köche arbeiten alleine oder als Teil des Küchenteams unter der Leitung einer Chefköchin. In kleinen Restaurants machen sie fast alles selbst, in grossen Restaurants spezialisieren sie sich auf einen bestimmten Bereich, zum Beispiel auf Fleisch oder Saucen. Das Arbeitstempo ist hoch. Die Berufsleute haben unregelmässige Arbeitszeiten. Sie arbeiten am Abend, an Wochenenden und an Feiertagen. In der Regel haben sie zwei Tage pro Woche frei.

Köchinnen und Köche finden in Hotels, Restaurants, Spitälern, Kantinen, sozialen Einrichtungen oder auf Schiffen und bei Fluggesellschaften Arbeit. Sie können in verschiedenen Ländern und Arten von Restaurants arbeiten und so andere Arbeitsmethoden und Essgewohnheiten kennenlernen. Mit der entsprechenden Weiterbildung können die Berufsleute verantwortungsvolle Positionen übernehmen, zum Beispiel Chefkoch, Sous-Chef oder Geschäftsleiterin.

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Fach- und Berufsfachschulen, höheren Fachschulen sowie von Gastrosuisse oder Hotel & Gastro formation Schweiz.

Zusatzlehre

Köche und Köchinnen EFZ können in der Regel eine verkürzte Lehre im gleichen Berufsfeld machen, zum Beispiel als Restaurantfachmann/-frau EFZ, Fachmann/-frau Hotellerie-Hauswirtschaft EFZ, Bäcker/in-Konditor/in-Confiseur/in EFZ oder Systemgastronomiefachmann/-frau EFZ.

Berufsprüfung (BP)

Mit eidg. Fachausweis, zum Beispiel:

  • Diätkoch/-köchin
  • Chefkoch/-köchin
  • Gastro-Betriebsleiter/in

Höhere Fachprüfung (HFP)

Zum Beispiel:

  • Küchenchef/in mit eidg. Diplom
  • Leiter/in Gemeinschaftsgastronomie mit eidg. Diplom
  • Gastro-Unternehmer/in mit eidg. Diplom

Höhere Fachschule (HF)

Bildungsgänge in verwandten Fachbereichen, zum Beispiel dipl. Hotelier/e-Gastronom/in HF oder dipl. Lebensmitteltechnikerin HF.

Fachhochschule (FH)

Studiengänge in verwandten Bereichen, zum Beispiel Bachelor of Science in Food Science oder in International Hospitality Management. Je nach Fachhochschule gelten unterschiedliche Zulassungsbedingungen.

Weitere Infos
Lehrbetriebe im Kanton
La Val Hotel & Spa (Breil/Brigels)
La Val Hotel & Spa

Via Palius 18
7165 Breil/Brigels

0041819292626
hotel@laval.ch

Weitere Berufe