Informationen zum Beruf

Das Wichtigste in Kürze

Raumausstatterinnen und Raumausstatter gestalten Innenräume von Gebäuden wie Wohnhäusern, Hotels, Restaurants oder Banken. Sie montieren Vorhangsysteme, restaurieren Möbel, verlegen Teppiche, schliessen Lampen an und übernehmen andere dekorative Arbeiten. Damit verschönern sie Räume und verleihen ihnen eine persönliche Note. Ausserdem pflegen sie den Kontakt mit der Kundschaft und übernehmen administrative Arbeiten.

Dauer

Mehrere Blockkurse pro Lehrjahr an der Berufsfachschule Solothurn oder einen Tag pro Woche an der Gewerblichen Berufsschule Chur.

4 Jahre

Anforderungen

Vorbildung

Anforderungen

  • handwerkliches Geschick
  • exakte Arbeitsweise
  • Verständnis für stilgerechte, hochwertige und dekorative Materialien
  • Selbstständigkeit und Eigenverantwortung
  • Teamfähigkeit
Arbeitsort

Raumausstatterinnen und Raumausstatter arbeiten alleine oder in kleinen Teams in Innendekorationsbetrieben. Sie haben Kontakt mit Kundinnen und Lieferanten und arbeiten eng mit Architektinnen und Handwerkern zusammen. Die Berufsleute arbeiten einerseits in der Werkstatt, andererseits auch direkt in den Wohn- und Arbeitsräumen der Kundschaft. Ihre Arbeitszeiten sind regelmässig. Es kann aber intensive Phasen geben, wenn Fristen eingehalten werden müssen. 

Raumausstatterinnen und Raumausstatter können mit zunehmender Berufserfahrung verantwortungsvolle Positionen übernehmen und zum Beispiel eine Werkstatt oder ein Team leiten. Mit einer kaufmännischen Zusatzausbildung ist es auch möglich, sich selbstständig zu machen: alleine oder zusammen mit anderen Fachkräften, etwa Schreinern oder Bodenlegerinnen. Manche Berufsleute spezialisieren sich auf die Restaurierung von historischen Gebäuden und Objekten. Nur wenige Betriebe bilden Lernende aus.

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Fach- und Berufsfachschulen, von Zulieferbetrieben sowie des Verbands interieursuisse.

Berufsprüfung (BP)

Mit eidg. Fachausweis, zum Beispiel:

  • Einrichtungsplaner/in
  • Wohntextilgestalter/in
  • Farbdesigner/in
  • Gestalter/in im Handwerk
  • Bereichsleiter/in Raumausstattung
  • Industriepolsterer/in

Höhere Fachprüfung (HFP)

Zum Beispiel dipl. Innendekorateur/in.

Höhere Fachschule (HF)

Bildungsgänge in verwandten Fachbereichen, zum Beispiel dipl. Textil- und Bekleidungstechnikerin HF, dipl. Produktdesigner/in HF oder dipl. Kommunikationsdesigner/in HF.

Fachhochschule (FH)

Studiengänge in verwandten Fachbereichen, zum Beispiel Bachelor of Arts in Produkt- und Industriedesign. Je nach Fachhochschule gelten unterschiedliche Zulassungsbedingungen.

Lehrbetriebe im Kanton

Weitere Berufe