«"Unter freiem Himmel tatkräftig anpacken... Das gefällt uns"»
Informationen zum Beruf
Das Wichtigste in Kürze
Netzelektrikerinnen und Netzelektriker arbeiten vor allem im Freien. Sie bauen und unterhalten Anlagen für die Verteilung elektrischer Energie: Nieder- und Hochspannungsanlagen, Freileitungen, öffentliche Beleuchtungen, Fahrleitungen des öffentlichen Verkehrs sowie Anlagen für Kommunikationsnetze.
Dauer
1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule.
3 Jahre
Anforderungen
Vorbildung
Anforderungen
- handwerkliches Geschick
- körperliche Belastbarkeit
- keine Farbsehstörung
- zuverlässige Arbeitsweise
- Teamfähigkeit
Arbeitsort
Netzelektrikerinnen und Netzelektriker arbeiten im Team. Sie arbeiten in Verteilanlagen oder draussen, bei jedem Wetter. Die Sicherheit ist ein wichtiges Thema für die Berufsleute. Deshalb tragen sie einen Helm oder eine Fallschutzausrüstung bei Arbeiten in grosser Höhe. Die Arbeitszeiten sind regelmässig, ausser wenn eine Störung schnellstmöglich behoben werden muss. Die Arbeiten an den Netzen des öffentlichen Verkehres finden oft in der Nacht statt, damit der ÖV am Tag funktioniert.
Netzelektrikerinnen und Netzelektriker arbeiten in Betrieben, die elektrische Energie erzeugen oder verteilen, sowie in Verkehrsbetrieben, Telekommunikationsunternehmen oder in Elektrizitätswerken auf Gemeinde- oder Kantonsebene. Aufgrund der technologischen Entwicklung und zunehmendem Bedarf an Strom sind die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt gut. Nach einigen Jahren Berufspraxis können sie verantwortungsvolle Positionen im Betrieb übernehmen, zum Beispiel als Teamleiterin oder als Projektleiter.
Weiterbildung
Kurse
Angebote von Fachverbänden, Fach- und Berufsfachschulen, Unternehmen der Elektrikzität- und Telekommunikationbranche sowie des Verbands öffentlicher Verkehr (VöV).
Berufsprüfung (BP)
Mit eidg. Fachausweis, zum Beispiel Netzfachmann/-frau oder Instandhaltungsfachmann/-frau.
Höhere Fachprüfung (HFP)
Zum Beispiel dipl. Netzelektrikermeister/in.
Höhere Fachschule (HF)
Bildungsgänge in verwandten Fachbereichen, zum Beispiel dipl. Elektrotechniker/in HF.
Fachhochschule (FH)
Studiengänge in verwandten Fachrichtungen, zum Beispiel Bachelor of Science in Elektrotechnik oder in Gebäudetechnik-Energie. Je nach Fachhochschule gelten unterschiedliche Zulassungsbedingungen.