Informationen zum Beruf
Das Wichtigste in Kürze
Heizungspraktikerinnen und Heizungspraktiker helfen mit, neue Heizungen und Heizkörper zu montieren. Das sind zum Beispiel Wärmepumpen, Solaranlagen, Radiatoren oder Fussbodenheizungen. Die Berufsleute helfen auch dabei, die Heizungen in Betrieb zu nehmen und alte zu demontieren. Sie planen ihre Arbeiten und führen sie in der Werkstatt oder auf der Baustelle aus.
Dauer
1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule.
2 Jahre
Anforderungen
Vorbildung
Anforderungen
- handwerkliches Geschick
- Teamfähigkeit
Arbeitsort
Heizungspraktikerinnen und Heizungspraktiker führen ihre Arbeit in der Werkstatt oder auf der Baustelle bei jedem Wetter aus. Bei der Arbeit kann es teilweise laut sein. Sie arbeiten immer im Team und erhalten die Aufträge von Heizungsinstallateuren. Die Berufsleute haben auch Kontakt mit Kunden, Lieferantinnen und Fachleuten aus anderen Berufen, zum Beispiel mit Architektinnen, Gebäudetechnikplanern und Sanitär- und Elektroinstallateurinnen. Die Berufsleute tragen bei der Arbeit Helm, Handschuhe, Sicherheitsschuhe, Maske und Schutzbrille. Die Arbeitszeiten sind regelmässig. Manchmal müssen sie aber länger arbeiten, um bestimmte Fristen einzuhalten.
Heizungspraktikerinnen und Heizungspraktiker arbeiten in einem Betrieb für Heizungsinstallationen oder einem kombinierten Heizung-Lüftung-Sanitär-Betrieb. Es ist in der Regel nicht schwierig, eine Lehrstelle zu finden. Nach der Lehre gibt es verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten, zum Beispiel im Bereich Energieeffizienz, die in der Baubranche immer wichtiger wird.
Weiterbildung
Kurse
Angebote von Fach- und Berufsfachschulen, von Unternehmen der Gebäudetechnikbranche sowie von suissetec.
Zusatzlehre
Heizungspraktiker/innen EBA können in der Regel eine verkürzte Zusatzlehre als Heizungsinstallateur/in EFZ machen.
Danach sind die gleichen Weiterbildungen möglich wie für Heizungsinstallateur/in EFZ.