Informationen zum Beruf
Das Wichtigste in Kürze
Dachdeckerpraktikerinnen und Dachdeckerpraktiker isolieren Steildächer und dichten sie ab. Sie verlegen Tonziegel und Metall- oder Schieferplatten unter der Beaufsichtigung von Dachdeckerinnen und Dachdeckern. Sie schützen Neubauten und renovierte Gebäude vor Witterungseinflüssen und beachten dabei auch, dass die Materialien energieeffizient sind.
Dauer
Blockkurse an den Berufsfachschulen in Uzwil (SG), Les Paccots (FR) oder Lugano-Trevano (TI).
2 Jahre
Anforderungen
Vorbildung
- obligatorische Schule abgeschlossen
Anforderungen
- handwerkliches Geschick
- gute körperliche Verfassung
- Freude an der Arbeit im Freien
- Teamfähigkeit
- Bereitschaft, häufig unterwegs zu sein
Arbeitsort
Dachdeckerpraktikerinnen und Dachdeckerpraktiker arbeiten im Team. Sie sind bei jedem Wetter im Freien auf Baustellen. Da manche Arbeiten gefährlich sind, tragen sie eine Schutzausrüstung mit Helm, Schutzbrille, Handschuhen und Sicherheitsschuhen. Die Arbeitszeiten sind regelmässig, können aber je nach Jahreszeit variieren. Die Berufsleute arbeiten gemeinsam mit Dachdeckerinnen und Dachdeckern, die ihre Arbeiten beaufsichtigen. Auch mit anderen Fachleuten aus dem Bauwesen arbeiten sie zusammen.
Dachdeckerpraktikerinnen und Dachdeckerpraktiker sind meistens in Betrieben der Gebäudehüllenbranche oder in Gebäudehülle-Spenglerei-Betrieben tätig. Dabei handelt es sich vor allem um kleine und mittlere Unternehmen.
Weiterbildung
Kurse
Angebote von Fach- und Berufsfachschulen, des Vereins Polybau sowie von Unternehmen der Gebäudehüllenbranche.
Dachdecker/in EFZ
Dachdeckerpraktiker/innen EBA können eine verkürzte Grundbildung als Dachdecker/in EFZ machen (Einstieg ins 2. Grundbildungsjahr).
Danach sind die gleichen Weiterbildungen möglich wie für Dachdecker/innen EFZ.