Informationen zum Beruf

Das Wichtigste in Kürze

Sanitärinstallateurinnen und Sanitärinstallateure planen und montieren in Neu- und Umbauten Leitungen für Trink- und Abwasser sowie Erdgas. In Küche, Bad und WC schliessen sie sanitäre Apparate und Armaturen an. Sie verantworten die fach- und termingerechte Ausführung ihres Auftrags. Sie führen Unterhaltsarbeiten, Wartungen, Reparaturen und Sanierungen aus.

Dauer

1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule.

4 Jahre

Anforderungen

Vorbildung

Anforderungen

  • handwerkliches Geschick
  • Teamfähigkeit
Arbeitsort

Sanitärinstallateurinnen und Sanitärinstallateure arbeiten zu zweit oder in kleinen Teams sowohl in der Werkstatt als auch auf der Baustelle. Je nach Arbeit tragen sie eine Schutzausrüstung mit Sicherheitsschuhen, Brille und Helm. Die Berufsleute arbeiten eng mit Architektinnen und Architekten und weiteren Fachleuten der Gebäudetechnik zusammen. Sie haben zum Teil auch Kundenkontakt. Die Arbeitszeiten sind regelmässig. In Notfällen müssen sie aber manchmal ausserhalb der Arbeitszeiten arbeiten, um Schäden im Wassernetz rasch zu beheben.

Sanitärinstallateurinnen und Sanitärinstallateure arbeiten meistens in mittelgrossen oder grossen Sanitärinstallationsbetrieben oder in kombinierten Sanitär-Heizung- oder Sanitär-Spengler-Betrieben. Mit zunehmender Erfahrung können sie verantwortungsvolle Positionen übernehmen, zum Beispiel als Teamleiterin oder als Baustellenleiter. Einige machen sich auch selbstständig oder leiten Filialen von grossen Unternehmen.

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Fach- und Berufsfachschulen, von Unternehmen der Gebäudetechnikbranche sowie von suissetec.

Zusatzlehre

Sanitärinstallateure/-installateurinnen können in der Regel eine verkürzte Lehre als Spengler/in EFZ, Heizungsinstallateur/in EFZ, Lüftungsanlagenbauer/in EFZ oder Gebäudetechnikplaner/in Sanitär EFZ machen.

Berufsprüfung (BP)

Mit eidg. Fachausweis, zum Beispiel:

  • Chefmonteur/in Sanitär
  • Energieberater/in Gebäude
  • Projektleiter/in Gebäudetechnik

Höhere Fachprüfung (HFP)

Zum Beispiel Sanitärmeister/in mit eidg. Diplom oder Sanitärplaner/in mit eidg. Diplom.

Höhere Fachschule (HF)

Bildungsgänge in verwandten Fachbereichen, zum Beispiel dipl. Gebäudetechniker/in HF.

Fachhochschule (FH)

Studiengänge in verwandten Bereichen, zum Beispiel Bachelor of Science in Gebäudetechnik/Energie. Je nach Fachhochschule gelten unterschiedliche Zulassungsbedingungen.

Lehrbetriebe im Kanton

Weitere Berufe