«"Unser Beruf gefällt uns, weil wir am Ende ein Resultat vor Augen haben. Es ist abwechslungsreich, die Arbeit im Team macht Spass und wir können oft draussen arbeiten."»
Informationen zum Beruf
Das Wichtigste in Kürze
Maurerinnen und Maurer EFZ arbeiten in Bauprojekten für private und öffentliche Gebäude. Sie graben Erde aus, schütten sie auf, ebnen den Boden und bauen Mauern. Ausserdem verlegen sie Rohre und Leitungen und versetzen vorgefertigte Bauteile.
Dauer
1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule.
Berufliche Grundlagen erlernen, vertiefen und üben, 72 Tage während 3 Jahren.
Anforderungen
Vorbildung
- obligatorische Schule abgeschlossen
Anforderungen
- handwerkliches Geschick
- gute Gesundheit
- körperliche Beweglichkeit und Kraft
- Schwindelfreiheit bzw. keine Höhenangst
- Teamfähigkeit
- Wetterfestigkeit
Arbeitsort
Maurerinnen und Maurer EFZ arbeiten bei jedem Wetter im Freien. Im Sommer gibt es eher mehr Arbeit als im Winter. Zum Teil arbeiten sie in grossen Höhen. Während der Arbeit tragen die Berufsleute Schutzausrüstung wie Stahlkappenschuhe, Schutzhelme oder Handschuhe. Auf Baustellen sind sie Teil von Teams, die von Bauleiterinnen oder Bauvorarbeitern geleitet werden.
Maurerinnen und Maurer EFZ sind in Bauunternehmen jeder Grösse tätig. Mit den entsprechenden Weiterbildungen können die Berufsleute verantwortungsvolle Positionen übernehmen. Der Arbeitsmarkt ist sehr gut.
Weiterbildung
Kurse
Angebote von Fach- und Berufsfachschulen sowie des Schweizerischen Baumeisterverbands, baumeister.swiss.
Zusatzlehre
Maurer/innen EFZ können in der Regel eine verkürzte Lehre als Zeichner/in EFZ machen.
Berufsprüfung (BP)
Mit eidg. Fachausweis, zum Beispiel:
- Baupolier/in
- Baustoffprüfer/in
- Bautenschutz-Fachmann/-frau
- Handwerker/in in der Denkmalpflege
Höhere Fachprüfung (HFP)
Zum Beispiel Baumeister/in oder Bauleiter/in mit eidg. Diplom.
Höhere Fachschule (HF)
Bildungsgänge in verwandten Fachbereichen, zum Beispiel dipl. Techniker/in HF Bauführung oder dipl. Techniker/in HF Bauplanung.
Fachhochschule (FH)
Studiengänge in verwandten Bereichen, zum Beispiel Bachelor of Science in Bauingenieurwesen. Je nach Fachhochschule gelten unterschiedliche Zulassungsbedingungen.