Informationen zum Beruf
Das Wichtigste in Kürze
Automobil-Fachfrauen und Automobil-Fachmänner kontrollieren, warten und reparieren je nach Fachrichtung Personenwagen oder Nutzfahrzeuge. Sie tauschen beschädigte oder abgenutzte mechanische, elektrische oder elektronische Teile aus. Damit sorgen sie für einen einwandfreien Betriebszustand des Fahrzeugs und maximale Sicherheit.
Dauer
1 bis 1,5 Tage pro Woche an der Berufsfachschule.
3 Jahre
Anforderungen
Vorbildung
- obligatorische Schule abgeschlossen
- Eignungstest AGVS
Anforderungen
- hohes technisches Verständnis
- handwerkliches Geschick
- logisches Denken
- exakte und sorgfältige Arbeitsweise
- Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein
- gute Umgangsformen (Kundenkontakt)
Arbeitsort
Automobil-Fachleute haben meistens regelmässige Arbeitszeiten mit einer 5-Tage-Woche, ausser in Betrieben mit Pannenhilfe und Pikettdiensten. Sie arbeiten häufig mit Kfz-Mechatronikern zusammen. An Tankstellen oder bei der Pannenhilfe haben sie oft Kundenkontakt.
Automobil-Fachleute arbeiten in Garagenbetrieben für Personenwagen oder Nutzfahrzeuge. In der Regel spezialisieren sie sich auf bestimmte Automarken. Die Automobil-Branche befindet sich im Wandel. Neue Technologien wie Elektroantriebe werden wichtiger. Die Berufsleute müssen bereit sein, entsprechende Weiterbildungen zu machen. Der Arbeitsmarkt ist gut.
Weiterbildung
Kurse
Angebote von Fach- und Berufsfachschulen und des Auto Gewerbe Verbandes Schweiz AGVS, agvs-upsa.ch.
Zusatzlehre
Automobil-Fachleute EFZ können in der Regel eine verkürzte Lehre als Automobil-Mechatroniker/in EFZ machen.
Mit 1 Jahr Berufserfahrung können Automobil-Fachleute ausserdem die Lehrabschlussprüfung in der jeweils anderen Fachrichtung absolvieren.
Berufsprüfung (BP)
Mit eidg. Fachausweis, zum Beispiel:
- Automobildiagnostiker/in
- Automobil-Serviceberater/in
- Automobil-Verkaufsberater/in
- Automobil-Werkstattkoordinator/in
- Fahrzeugrestaurator/in
- Reifenfachmann/-frau
- Strassenhelfer/in
Höhere Fachprüfung (HFP)
Zum Beispiel dipl. Betriebswirt/in im Automobilgewerbe.
Höhere Fachschule (HF)
Bildungsgänge in verwandten Fachbereichen zum Beispiel dipl. Maschinenbautechniker/in HF oder dipl. Elektrotechniker/in HF.
Fachhochschule (FH)
Studiengänge in verwandten Bereichen, zum Beispiel Bachelor of Science in Automobil- und Fahrzeugtechnik. Je nach Fachhochschule gelten unterschiedliche Zulassungsbedingungen.